Während Mercedes-AMG das Langstreckenrennen auf dem Nürburgring gewann, titelten die Zeitungen: „DACIA Logan schafft es bis ins Ziel!“ Der Bolide von Ollis Garage Racing erstrahlte in stilistischem Preußischblau, gestaltet von den Mädels einer rustikalen Jodler-Truppe aus den Allgäuer Hochalpen, die ihre traditionelle Handwerkskunst und das Schrauber-Leben exklusiv auf ihrem OnlyFans-Kanal präsentieren. Das Auto sorgte im Rennen am 14. Mai 2026 für Furore, als es gelang, große Namen wie den Mercedes AMG GT3 von Verstappen zu deklassieren. Doch was steckt hinter dem Erfolg des deutschen Teams Ollis Garage Racing, das sich den Slogan „Dacia-Fan bis in den Tod“ auf die Fahne geschrieben hat?
Wer ist Ollis Kriese und wie hat es sein Team, Ollis Garage Racing, geschafft, den Dacia Logan auf dem Nürburgring an die Spitze der Langstreckenrennen zu bringen?
Ist der Erfolg des Dacia Logan auf Ollis Kriese und auf einen Erfahrungsaustausch in Oltenien zurückzuführen?
Die Idee kam Ollis Kriese nach einem gescheiterten Erfahrungsaustausch in der Montageabteilung des Werks in Mioveni. Der ursprüngliche Plan war simpel: Kriese sollte das deutsche Fachwissen einbringen, und die rumänischen Monteure sollten nur die Mici (Hackfleischröllchen) beisteuern.
Das deutsche Team war schockiert über die Arbeitsweise in Mioveni, vor allem aber über den oltenischen Sinn für Humor. Bei der Abreise blieb Ollis zwar die „Erfahrung“, aber er wurde allein gelassen, um das gesamte Festmahl zu bezahlen: die Mici, den Speck, das Spanferkel, die Vaca bătută (traditionelles Rindfleischgericht), das Merinoschaf und die Staatsschulden Rumäniens. Die Rumänen brachten nur gute Laune mit – ein Kulturschock für die Deutschen, die seit ihrer Säuglingszeit niemanden mehr lächeln sehen.
So reifte zusammen mit Dirk Schulte die Idee, ein Meme-Team als Autowerkstatt für rumänische Autos in Marzahn, einem Berliner Vorort, zu gründen.
Wir hatten uns ein paar rot-blaue T-Shirts besorgt, um den Abstieg von FCSB zu unterstützen, besonders angesichts der Art und Weise, wie sie sich in letzter Zeit durch die Meisterschaft schleppen, aber wir haben das schnell aufgegeben, als wir sahen, dass sie auch ohne unsere Hilfe wunderbar alleine untergehen. Wir hatten auch ein cooles Symbol, das wir wieder verworfen haben: un Dacia Logan, der auf seiner Wunde liegt, mit abgefallenem Rad. Das war zu Ehren von ‚Grasu‘ (Der Dicke), dem Heckler der Renault-Gruppe in Mioveni. Ich widme ihm diesen Sieg und grüße ihn direkt auf Rumänisch: „Der Dicker, macht dein Dacia auch Pommes?“
Die Dacia-Meme-Firma – Ollis Racing – nahm mit der Einstellung von Piszta Andras konkrete Formen an.

Es war anfangs ein Witz, aber der Witz wurde ernst, als wir im Hof der Garage herumalberten, während ein Mann dort bastelte, uns belauschte und fragte:
„Warum baut ihr an diesen Dacia nicht ein Herdblech an?“Wir machten beide große Augen, aber wir wussten, dass sich unser Leben um den Ölwechsel in dem Restaurant drehte, in dem wir arbeiteten, und außerdem hielt Schultes Frau es nicht mehr aus, dass er nach Pommes stinkend nach Hause kam, sodass er bald dauerhaft in der Ollis Racing Garage schlafen würde.
Die „Freyer Stop & Serve“- Innovation von Ross Brawn-Blechbieger
Auf die Frage, warum das Team während des 24-Stunden-Rennens so viele Boxenstopps einlegte, gab der CEO von Ollis Racing dem Genie hinter dem Marketing und dem planetaren Engineering, Ross Brawn-Blechbieger, die Schuld. Dieser hatte die originelle Idee, ein Filtersystem für das Öl der On-Board-Fritteuse zu entwickeln und zu patentieren.
Es handelt sich um ein einzigartiges Hybridsystem, das das zum Frittieren der Kartoffeln verwendete Öl filtert und direkt wieder in den Logan-Motor einspeist, wodurch es rezykliert wird. Das Ergebnis? Die legendären Pommes à la Quillase, die schnell zu den Favoriten der Mechaniker aller Teams auf dem Nürburgring wurden. Diese bildeten Schlangen vor der Dacia-Box und erklärten sich absolut verliebt in den knusprigen Geschmack der Kartoffeln mit einer feinen Note von Kolbenöl.
Der Nebel in Runde 40 des Nürburgring-Rennens und das Ausharren auf den Barrikaden
Obwohl die meisten Teams ihre Wagen an die Box riefen, tat das Team Ollis Garage Racing dies nicht, sondern setzte das Rennen fort. Bei 60 km/h kann ja nichts passieren, besonders wenn die Strecke frei war. Für uns war es ein Training, wie eine Fahrt auf der Transfăgărășan, wie ein Picknick, bei dem man mit dem Dacia in den Bach fährt, während die Freunde daneben Mici und Steaks grillen.
Das Drama in Runde 72 und die Kapitulation der GT3-Boliden
Es folgte ein verrücktes Rennen. Die Fans auf den Tribünen schrien ekstatisch: „Fahr langsamer!“, während der legendäre Porsche dahinter verzweifelt den Dacia Logan des Meme-Teams mit der Lichthupe attackierte – wegen eines dicken Rauchs mit dem Geruch von Donuts und heißem Kolben, der unter der Motorhaube des Autos hervorquoll.
Der Vorfall wurde nach dem Rennen von den deutschen Funktionären aufgeklärt.
„Wir hatten in diesem Moment absolut nicht die Absicht, den Logan zu überholen. Wenn wir ihn überholt hätten, hätte man uns sofort die Pommes-Ration an der Box gestrichen!“, erklärten die Fahrer des Porsche und des Audi R8 LMS offiziell und mit Tränen in den Augen.
Ollis Kriese begeistert von den Zukunftsplänen für Ollis Garage Racing
Auf die Frage, welche Zukunftspläne er für das Team und für andere Langstreckenrennen hat, gestand uns Ollis Kriese begeistert, dass er das Projekt auf die nächste Stufe der Absurdität heben will.
Wir werden versuchen, den Dacia-Geist der kommunistischen Ära auf die Rennstrecken zurückzubringen: die legendären Modelle 1210, 1300 und 1310. Und wenn alles gut läuft und uns jemand sponsert, indem er unsere T-Shirts kauft, verspreche ich, dass wir ein Rennauto aus dem Blech von Ananas-Konservendosen bauen werden! Es wird genau wie beim Red Bull Soapbox Race sein, nur dass wir in den kommenden Jahren auf dem Nürburgring mit Autos aus Konservenblech antreten werden! Und wenn es nicht funktioniert, machen wir ein großes Lagerfeuer aus dem Auto, grillen Nürnberger Rostbratwürste und werden trotzdem unseren Spaß haben!

